Workuta – Die Stadt der lebenden Toten PDF

Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Potsdam ist eine kreisfreie Stadt und mit gut 175. 000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt und Workuta – Die Stadt der lebenden Toten PDF des Landes Brandenburg.


Författare: Werner Gumpel.
In Leipzig werden in den 1950er Jahren einige Studenten, die später unter dem Namen „Belter-Gruppe“ in die Geschichte eingehen sollten, von der Stasi verhaftet und an die russische Besatzungsmacht übergeben. Sie verschwinden auf Jahre spurlos. Zunächst werden sie in einem Kellergefängnis des russischen Geheimdienstes NKWD in Dresden eingesperrt wo sie unter primitivsten Umständen leben müssen. Dort findet die Untersuchung ihres „Falles“ bei nächtlichen Verhören statt. Nach Monaten erfolgt die Verurteilung zu unvorstellbar drakonischen Strafen. Über das Zuchthaus Berlin-Lichtenberg werden sie nach Workuta, 160 km nördlich des Polarkreises, verbracht, nachdem sie auf mehreren Zwischenstationen die Bekanntschaft mit verschiedenen russischen Gefängnissen gemacht haben. Der Transport erfolgt unter unmenschlichen Bedingungen in speziellen Gefangenenwaggons. Im Lager erwartet sie schwerste körperliche Arbeit im Kohleschacht und in der Tundra. Schwere Epidemien, wie Hepatitis und Tuberkulose, gehen auch an ihnen nicht vorüber.
Das Polarklima und die Arbeit in der Tundra belasten den von Dystrophie geschwächten Körper, doch die Überlebensstrategie des Verfassers dieses erschütternden Berichts siegt über Leid und Elend. Der Tod Stalins im März 1953 leitet eine Wende ein, doch es soll noch zweieinhalb Jahre dauern, bis die fünfjährige Tortur Werner Gumpels ein Ende hat.

Das in Potsdam 1912 als erstes großes Filmatelier der Welt gegründete Filmstudio Babelsberg zählt heute zu den modernsten Zentren der Film- und Fernsehproduktion in Deutschland und Europa. Potsdam entwickelte sich seit der Mitte des 19. Heute sind drei öffentliche Hochschulen und mehr als 30 Forschungsinstitute in der Stadt ansässig. Potsdam befindet sich südwestlich von Berlin am Mittellauf der Havel in einer eiszeitlich geprägten Wald- und Seenlandschaft. Diese ist charakterisiert durch den Wechsel von breiten Talniederungen und Moränenhügeln, wie dem südlich gelegenen Saarmunder Endmoränenbogen. Das Stadtgebiet besteht heute zu rund 75 Prozent aus Grün-, Wasser- und Landwirtschaftsfläche, 25 Prozent sind bebaut. Insgesamt befinden sich über 20 Gewässer in Potsdam.

Zu den Gewässern gehören neben der Potsdamer Havel, die viele der Seen verbindet, der Sacrow-Paretzer Kanal, der Teltowkanal, die Nuthe und die Wublitz. Ablagerungen der Nuthe bildeten früher Teile der Freundschaftsinsel. Potsdam liegt innerhalb der Agglomeration Berlin und hat so ein Einzugsgebiet von rund viereinhalb Millionen Einwohnern. Brandenburg an, deren Außengrenze mit der des Landes Brandenburg identisch ist.

Die Stadt Potsdam ist in 34 Stadtteile gegliedert, die sich in 84 statistische Bezirke unterteilen. Zu Potsdam gehören 56 Ortsteile, Gemeindeteile und sonstige Siedlungsplätze. Das Stadtgebiet Potsdams war bis Ende des 19. Zur Stadt Potsdam zählten außer der Innenstadt nur die Teltower, Brandenburger, Berliner, Jäger- und Nauener Vorstadt. Durch das Anwachsen der Bevölkerung und Bebauung musste das Stadtgebiet mehrmals erweitert werden.

Dies geschah in mehreren Abschnitten mit der Eingliederung von benachbarten Rittergütern beziehungsweise Teilen davon. Hinweis: Die nicht mehr zu Potsdam gehörenden Orte werden kursiv dargestellt. In Potsdam herrscht ein gemäßigtes Klima, das sowohl von Norden und Westen her vom atlantischen Klima als auch vom kontinentalen Klima aus Osten beeinflusst wird. Wetterextreme wie Stürme, starker Hagel oder starke Schneefälle sind selten. Der Temperaturverlauf entspricht ungefähr dem bundesdeutschen Durchschnitt. Die Klimaforschung ist seit etwa 1874 auf dem Telegrafenberg in Potsdam ansässig.