Traumberg Kilimandscharo PDF

Kilimanjaro und Kilimandjaro sind Weiterleitungen auf traumberg Kilimandscharo PDF Artikel. Höhe über dem Meeresspiegel das höchste Bergmassiv Afrikas.


Författare: P. Werner Lange.
Der Autor hat eine Träumerei wahr gemacht, die viele Jahre zuvor an einem Lagerfeuer in Kenia begann: Er hat den höchsten Berg Afrikas überschritten und den dritthöchsten des Kontinents bestiegen. Nach seinem erfolgreichen Sachbuch «Kilimandscharo – Der weiße Berg Afrikas» legt P. Werner Lange nun eine Reisebeschreibung vor: Er erzählt vom Hergang der Bergtouren, wandert mit dem Leser durch eindrucksvolle Berglandschaften vom Äquator zum Pol, vom tropischen Regenwald zum Eis der Gipfelwüste, forscht nach den geheimnisvollen Zwergen, die auf dem Kibogipfel leben sollen und denen er im Höhenrausch und in den Legenden des Chaggavolkes begegnet, erfragt Ansichten, das überlieferte Wissen und die Lebensumstände seiner afrikanischen Begleiter. Lange betrachtet Wesen und Beweggründe anderer Bergsteiger und stellt sich hoch über der flammenheißen Steppe, im Schneesturm und in frostkalten Nächten immer wieder Fragen nach dem Sinn und dem Unsinn des Reisens. Dabei erinnert er auch an jene Männer, die dem Kilimandscharo-Gebirge auf unseren Landkarten ein Gesicht gaben, und kommt nicht umhin, den Hergang von Tragödien zu schildern, die sich dort während der letzten Jahre ereigneten. Dennoch, vornehmlich ist dies das Buch eines entschlossenen Träumers, das die Szenen einer empfindsamen Bergfahrt beschreibt und damit zum Traum von Gipfeln und zur Sehnsucht nach Afrika einlädt. Sowohl denen, die sich der bildhaften Schilderung im Lesesessel überlassen, als auch jenen, die den Aufstieg wagen wollen oder schon erlebt haben, wird diese Erzählung von einer drei Wochen währenden Tour im Mythos Kilimandscharo ein anregender und kenntnisreicher Wegbegleiter sein.

1987 wurde die Landschaft von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Bereits seit 1973 gibt es den Kilimandscharo-Nationalpark. Pare-Gebirge allmählich zum Indischen Ozean hin abfällt, geht es nach Westen und Norden in die Gebirgswelten und Hochländer von Tansania und Kenia über sowie nach Süden in die Massai-Steppe. Ungefähr 70 km südwestlich des Bergmassivs ragt der 4562 Meter hohe Mount Meru auf. Es befindet sich auf der östlichen Grabenschulter des Ostafrikanischen Grabenbruchsystems. Am Kilimandscharo-Massiv, das etwa zwei bis drei Millionen Jahre alt ist, fand die vermutlich größte Eruption vor rund 360. Unklar bleibt, wieso in den Eisschichten der Kilimandscharo-Gletscher keine nennenswerten Ascheablagerungen vergangener Ausbrüche gefunden wurden.

Der Ausbruch von 1700 gilt als wissenschaftlich nicht erwiesen, sondern stammt aus mündlichen Überlieferungen der Chagga, die am Berg siedeln. Bergsteiger berichten aktuell immer wieder von starkem Schwefelverbindungsgeruch am Reusch-Krater. Gipfel des Kibo wird Uhuru Peak genannt. Das Gipfelplateau beinhaltet den 1,9 Kilometer mal 2,4 Kilometer großen Kibo-Krater.

Der Shira ist ein plateauartiger Berg und ebenfalls ohne Gletscher. Obwohl sich das Kilimandscharo-Massiv in den tropisch-heißen Regionen der Erde befindet, ist es neben dem Ruwenzori-Gebirge und dem kaum noch vergletscherten Mount-Kenya-Massiv, die ebenfalls in Äquatorial-Ostafrika liegen, der dritte vergletscherte Hochgebirgszug des Kontinents. Die jüngere Vergletscherung am Kilimandscharo beschränkt sich auf den Kibo. Hauptgrund für diesen Rückgang ist ein regional trockeneres Klima seit Ende des 19.

Die von verschiedenen Medien oftmals zitierten Satelliten-Fotos aus den Jahren 1993 und 2000, die den Rückgang illustrieren sollten, sind bezüglich des Gletscherschwunds jedoch nur bedingt aussagekräftig. Das 1993er Foto zeigt die Situation unmittelbar nach einem Neuschneefall, während im 2000er Foto kaum Neuschnee zu erkennen ist. Am Kilimandscharo-Massiv entspringen zahlreiche Gebirgsbäche, die beispielsweise am vergletscherten Gipfel des Kibo entstehen und durch die dichten Wälder die Berghänge hinab rauschen. Sie streben vom Massiv in alle Himmelsrichtungen davon. Wegen der steil abfallenden Berghänge gibt es am Kilimandscharo-Massiv nur kleine Seen. Beide Stillgewässer befinden sich auf der Grenze von Tansania und Kenia.