Schönheit, Grazie und Geist PDF

Gemaelde, zu den puren Wasserarien, zu lautern Gegenstaenden vielleicht C der schönheit, Grazie und Geist PDF Ton seyn. Es sieht aus wie Lilla, und riecht nach Leucojen.


Författare: Beate Neubauer.

Die Frauen der Familie von Humboldt
Die Namen der Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt sind allgemein bekannt. Beide prägten nachhaltig die deutsche Wissenschaftsgeschichte, waren als Forscher und Politiker einflussreich. Aber ist diese berühmte Familie ohne den Einfluss der Mutter Marie Elisabeth, der Ehefrau Caroline und der Töchter Adelheid und Gabriele mit der Enkelin Constanze denkbar, deren ungewöhnliche Bildung, Aufgeschlossenheit und Einflussnahme bereits die Zeitgenossen begeisterten?
Zu ihrem Freundeskreis zählten die Großen der damaligen Zeit: Königin Luise von Preußen, Goethe, Schiller sowie Charlotte von Schiller und Caroline von Wolzogen, Angelika Kaufmann, Christian Daniel Rauch, Wilhelm Schadow, Karl Friedrich Schinkel u. a.
Die Frauen selbst begegnen uns als vielsprachige Kosmopolitinnen, als Salondamen, als Kunstkennerinnen, als Liebende und Mütter. Sie erleben das Jahrhundert der Aufklärung, das bürgerliche 19. Jahrhundert und den Zusammenbruch des alten Europa am Ende des Ersten Weltkrieges.

Sein Charakter heißt: Unschuld, Einfalt, Naivetät, Kindersprache. Eine Mischung von heiterer Frölichkeit und sanftem Ernst, ist der Hauptzug dieser Tonart. Menuetten und anmuthige Sonaten sind unter andern ihren Eigenschaften angemessen. Aber in toller, wilder Lust laßt uns über den offenen Gräbern tanzen.

Laßt uns jauchzen – die da unten hören es nicht. Heisa – Heisa – Tanz und Jubel, der Teufel zieht ein mit Pauken und Trompeten! Edle, Erhabene der vorigen Tonart verliert etwas von seiner Groeße, und das Befremdende bleibt. Das D wird dem Jovi zugeeignet, vnd gleichwie derselbe sonderliche andächtige vnd sittsame Leute machet, vnd ihre affecten zu sonderlicher andacht in ihren Religionsvbungen, Sie mügen recht oder vnrecht seyn, treibet: Also erreget auch dieser Thon eine sonderliche andacht vnd gravitetische sittsamkeit in den gemüthen der menschen, vnd wird billich sehr wohl gebrauchet in Kirchen aus demselben zu singen. Anleitung zu DELICATEN Sachen geben könne. Tonarten, indem der lustige Lärm einer einträchtigen Masse, der sich allenfalls durch die Trompete im Voraus ankündigt, ganz ihrem eigenthümlichen Sinne entspreche. Doch auch Zufriedenheit, Ruhe und Friede des Herzens, das denkende Walten des Verstandes, die männlich erhabene Grazie, der sich die klagendende Unschuld des Weibes im wohltuen den harmonischen Contrast gegenüberstellt, sprechen aus ihren Klängen.

Das D wirft Feuer in die Herzen. Nun wird der ganze Koerper belebt, der Geist schwingt sich zu Heldenthaten, wird zu frechen, freudigen, ja etwas ausgelassenen Lobgesaengen aufgemuntert. Auch der Donnergott hat Anspruch auf diesen Ton. Der Ton des Triumphes, des Hallelujas, des Kriegsgeschrey’s, des Siegsjubels. Daher setzt man die einladenden Symphonien, die Märsche, Festtagsgesänge, und himmelaufjauchzenden Chöre in diesen Ton. Der Ernst wird verdraengt, das sanfte verschwindet, und ausgelassene, oft niedrige Lustigkeit vertritt seine Stelle.

Ganz die Tonart fuer drollichte Stücke und lustige Taenze. Ein rascher Ton, zum Pomp wie zum Geräusch, Kriegslärm usw. Das Leben treibt sein neckendes Spiel auf allerlei Weise. Warum wünschen – warum hoffen – warum verlangen? Ein schielender Ton, ausartend in Leid und Wonne. Man kann sonach nur seltene Charaktere und Empfindungen in diesen Ton verlegen. Des dur geht in den Schauder ueber vor verborgnen Persischen Sultanen, oder Daemonen.