Konzil und Bistum PDF

Dezember 1545 in Trient und wurde am 4. Nach langen diplomatischen Verhandlungen mit den weltlichen Mächten, die während des Konzils den Frieden konzil und Bistum PDF mussten, hatte Papst Paul III. Bei der Eröffnung des Konzils war die Frage der Zielsetzung zwischen dem Papst und dem römisch-deutschen Kaiser Karl V.


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Nach einem kurzen Vorwort der amtierenden Weihbischöfe Karl Borsch und Johan-nes Bündgens als Herausgeber und einer wissenschaftlichen Würdigung durch Wil-helm Damberg beschäftigen sich zehn Beiträge mit der Wirkungsgeschichte des II. Vatikanischen Konzils. Das Thema dieses Überraschungsgeschenks ist dem Bischof wie auch vielen Gläubigen nicht nur in unserem Bistum ein dringendes Anliegen.

Der Kaiser drang auf Beschlüsse zu einer wirksamen Kirchenreform, um die Unruhe im Reich beizulegen, während der Papst eine Verurteilung der protestantischen Lehren für vordringlich hielt. Rund 100 stimmberechtigte Prälaten und genauso viele Theologen aus allen katholisch gebliebenen Ländern Europas, außer der Schweiz, Polen und Ungarn, nahmen teil. Die Mehrzahl der Teilnehmer stammte aus Italien. Zu Beginn des Konzils gab es weder eine Geschäftsordnung noch ein klares Programm. Erst nach und nach bildete es sich heraus, jedoch niemals einheitlich und vollständig. Die Redefreiheit war von Anfang an ein Anliegen Pauls III. Auf dem Konzil ist jeder frei, seine Meinung in Sachen des Glaubens und der Sitte auszusprechen, selbst, wenn er eine Häresie verträte, nur muss er sich dem Urteil des Konzils unterwerfen.

Schutz, das Wohnungswesen und die Preisregelung. Außerdem verabschiedet das Konzil einen Verhaltenskodex für die Konzilsteilnehmer. Der Rückzug nach Bologna, in den Kirchenstaat, bedeutete eine weitere Verschärfung der Beziehung zwischen Papst und Kaiser. Erst kurz zuvor, noch vor dem Sieg des Kaisers über den Schmalkaldischen Bund, hatte Paul III.

Sessio IX Debatten über Eucharistie und zu den Canones über die Realpräsenz Sessio X Diskussionen und Erörterungen zu den Canones über das Bußsakrament, die Krankensalbung, die Weihe und die Ehe. Nach seinem Sieg über den Schmalkaldischen Bund hatte Karl V. Verhältnisse in seinem Reich selbst, ohne Autorisation des Papstes, zu ordnen. Mit der Augsburger Reform 1548 scheiterte er jedoch am Widerstand der Protestanten und konnte keine kirchliche Erneuerung herbeiführen. Möglichkeit, das Konzil erneut aufleben zu lassen.

Sessio XI Eröffnung des Konzils am 1. Mai 1551 von Präsident Marcello Crescenzio. Sessio XII Die Konzilsväter beschlossen, in der folgenden Sessio XIII ein Dekret über die Eucharistie zu publizieren und Fragen zur Reform zu verhandeln. Die Einberufung zehn Jahre nach der Suspension war diesmal nicht mit der deutschen Problematik begründet, sondern mit einer französischen.