Erzählungen PDF

Man versteht darunter erzählungen PDF Wiedergabe eines Geschehens in mündlicher oder schriftlicher Form. Chronik, Historie und Erzählung zu unterscheiden.


Författare: Théophile Gautier.

Drei im klassischen Altertum spielende Erzählungen des französischen Schriftstellers Théophile Gautier (1811-1872).

Das Attribut narrativ wird auch für die Methode verwendet, Sachverhalte und Lehren in Form von Storys zu vermitteln. Eine Minimaldefinition von Erzählung ist: Jemand erzählt jemand anderem, dass etwas geschehen ist. Wesentlich ist dabei die dynamische Verbindung zwischen dem, was erzählt wird, und dem, wie es erzählt wird. Dies kann auch in zeitlicher Hinsicht formuliert werden.

Nach Martin Kreiswirth besteht die Ähnlichkeit der beiden Narrative darin, dass sie zeitlich zweiwertig sind. Diskurs dar, der lediglich beanspruche, Fakten zu dokumentieren. Und andererseits seien Geschichten nicht einfach ein Gewebe aus freien Erfindungen, sondern ein Diskurs, mit dem beansprucht wird, dass es diese Freiheit des Erfindens gebe. Doris Lessing zeigt in ihrem Werk Die Kluft, wie ein Mythos zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Geschichte der Menschheit aus einer bestimmten Perspektive als spekulativ wahr nacherzählt wird. Im weiteren Sinne meint man mit dem erzählerischen Genre die literarische Gattung der Epik als Ganze. Sinne stellt ein eigenes, jedoch nicht exakt definiertes Literaturgenre mittlerer Länge dar.

Von der Kurzgeschichte wird die Erzählung teilweise durch geringere Pointiertheit unterschieden. Die Übergänge zwischen diesen Genres sind jedoch fließend, so dass sich ein einzelner Text nicht immer eindeutig einem davon zuordnen lässt. Der Begriff der Erzählung als literarisches Genre ist seit dem 17. Versuche, sie von anderen Textgattungen abzugrenzen, gab es in dieser Zeit jedoch noch nicht. Textformen anwenden lässt, die seit dem Mittelalter existieren, wie etwa den Schwank. Große Popularität erlangte die Erzählung als Textgattung im 18. Jahrhundert, als Zeitschriften zu einem wichtigen Medium wurden und eine große Nachfrage nach kurzen, fiktionalen Prosatexten entstand.

Mündliche Erzählungen wurden aus soziolinguistischer und aus konversationsanalytischer Perspektive untersucht. Form, das menschliche Sein zu erschließen. Sie beziehe sich auf die alltägliche Erfahrung, dass wir in Geschichten lebten und dass Erzählungen eine Dynamik zu eigen sei, die uns Menschen in sie hineinziehe. Von Homer zu Boccaccio, von Cervantes zu Faulkner, Beck, München 2006, ISBN 978-3-406-54273-2.