Ereignisse und Gestalten aus den Jahren 1878-1918 PDF

Für den deutschamerikanischen Ereignisse und Gestalten aus den Jahren 1878-1918 PDF siehe Edward Lasker. Lasker war der Sohn des jüdischen Nagelfabrikanten Daniel Lasker und dessen Frau Rebecca. Seine erste Schulbildung genoss er durch Privatlehrer und auf einer Talmudschule in Ostrowo.


Författare: Wilhelm II..

Mit 13 Jahren besuchte er ab 1842 das Gymnasium in Breslau. In der Gymnasialzeit änderte er seinen Vornamen in Eduard. Ende des Jahres war er aber wieder in Breslau an der Universität zu finden. Durch die politischen Ereignisse beeinflusst, begann er jetzt, Jura zu studieren.

1857 kehrte er nach Deutschland zurück. Am Stadtgericht in Berlin bestand Lasker sein Staatsexamen. Als Jude hatte er aber keine Chance, in den Staatsdienst übernommen zu werden. Während dieser Zeit trat Lasker publizistisch für die politischen Ideen seines Freundes Heinrich Bernhard Oppenheim ein.

Lasker war Mitglied der 1861 gegründeten Deutschen Fortschrittspartei. Ab 1875 erkrankte Lasker schwer und erlitt schließlich, da er sich nach wie vor im politischen Geschäft aufrieb, 1883 einen völligen Zusammenbruch. Durch einen längeren Aufenthalt in den Vereinigten Staaten wollte er sich auskurieren. Doch bereits im Jahr darauf starb Eduard Lasker im Alter von 54 Jahren am 5. Bismarck verbot ein an den Reichstag gerichtetes Kondolenzschreiben des amerikanischen Kongresses an das Parlament zu übergeben. Er ließ es mit der Begründung nach Washington zurücksenden, die Tätigkeit des Verstorbenen sei dem deutschen Volk nicht nützlich gewesen. Ministern und Beamten wurde von Bismarck verboten, an seinem Begräbnis teilzunehmen.

Eine seiner wichtigsten Errungenschaften ist wohl die Lex Miquel-Lasker, welche er als nationalliberaler Abgeordneter zusammen mit Johannes von Miquel schließlich 1873 durchsetzen konnte. Reden des Lasker gegen Wagener und über das Eisenbahnconcessionswesen in Preußen gehalten im Hause der Abgeordneten am 7. Berichtigung und Einige Worte an unbefangene Leser. Lasker gehalten in der Gemeinnützigen Gesellschaft zu Leipzig am 18. Ludwig Bamberger: Eduard Lasker Gedenkrede gehalten am 28.