Einführung in das russische Recht PDF

Plakat der Frauenbewegung zum Frauentag 8. Der Durchsetzung einführung in das russische Recht PDF Frauenwahlrechts in Europa ging seit dem 18. Die Frauen in den jeweiligen Ländern wollten und sollten das Recht bekommen, an politischen Abstimmungen aktiv wie „passiv“ teilzunehmen, also selbst wählen zu können als auch gewählt zu werden.


Författare: Gerd Lenga.
Zum Werk
Das Buch ist eine Gesamtdarstellung des russischen Rechts, seiner Grundlagen und seiner Geschichte.
Das Buch stellt die russische Rechtsordnung systematisch dar. Behandelt werden alle Bereiche des öffentlichen, des Privat- und des Strafrechts sowie das jeweilige Prozessrecht.
Vorteile auf einen Blick
– einzige Gesamtdarstellung in deutscher Sprache
– fundierte Informationen von den besten Kennern der Materie
– für jedermann verständlich geschrieben
Inhalt
– Rechtsgeschichte und Rechtskultur in Russland
– Staats- und Verfassungsrecht
– Verwaltungsrecht
– das gesamte Zivilrecht
– Internationales Privatrecht
– Handels- und Gesellschaftsrecht
– Kapitalmarktrecht
– Gewerblicher Rechtsschutz, Kartellrecht
– Arbeitsrecht
– Strafrecht
– Gerichtsorganisation, Prozessrecht
Zu den Autoren
Unter der Federführung der Direktorin des Instituts für Ostrecht in Köln, Angelika Nußberger, ist es gelungen, die besten Kenner des russischen Rechts für dieses Werk zu gewinnen:
Prof. Dr. h.c. Nußberger, Dr. Carmen Schmidt, Akademische Oberrätin am Institut für Ostrecht in Köln, Prof. Dr. Dr. Friedrich-Christian Schroeder, Institut für Ostrecht in Regensburg, PD Dr. Hans-Joachim Schramm, Universität Bremen, RA Dr. Stefan Kettler, Autor des Beck schen Rechtswörterbuchs Deutsch-Russisch, Dmitry Marenkov, Mitarbeiter der Germany Trade and Invest GmbH (frühere Bundesagentur für Außenhandel) und Lehrbeauftragter in Frankfurt, RAin Dr. Tatiana Pashchenko, Moskau.
Zielgruppe
Für Studierende, Referendare, Praktiker, Wirtschaftsunternehmen, internationale Organisationen und alle am russischen Recht Interessierten.

Kämpferin für das Frauenwahlrecht gilt Olympe de Gouges. 1838 bekam die britische Kronkolonie Pitcairn, eine Insel im Südpazifik, als erstes Territorium ein nachhaltiges Frauenwahlrecht. Als erstes europäisches Land gab 1906 Finnland mit seiner Landtagsordnung vom 1. Finnland war damals ein russisches Großfürstentum. 1913 wurde das allgemeine Frauenwahlrecht in Norwegen durch eine neue Gesetzgebung und 1915 in Dänemark durch Änderung der dänischen Verfassung eingeführt. Nach der Februarrevolution im Jahr 1917 erreichten die Frauen in Russland das aktive und passive Wahlrecht. Sie waren sowohl an den Wahlen zu den Sowjets als auch zu den Stadtdumas zugelassen.

Februar 1918 folgte das Vereinigte Königreich mit dem Representation of the People Act 1918, auch wenn das Wahlrecht zunächst auf Frauen über 30 eingeschränkt blieb, falls sie selbst oder ihre Ehegatten das an Besitz gebundene kommunale Stimmrecht besaßen. Volle elektorale Gleichberechtigung wurde am 2. November 1918 wurde in Polen, das nach dem Ersten Weltkrieg seine Unabhängigkeit wiedererlangt hatte, per Staatsdekret das allgemeine Wahlrecht für Frauen eingeführt. Die ersten acht Frauen zogen 1919 in den neu gewählten Sejm. In Österreich erhielten Frauen das allgemeine Wahlrecht am 12.

Karikatur von Gustav Brandt, Titelblatt der Zeitschrift Kladderadatsch vom 19. Auch die Tschechoslowakei führte 1920 das Frauenwahlrecht ein, Schweden 1921. Im Dezember 1931 wurde in Spanien das Wahlrecht für Frauen in der Verfassung der Zweiten Spanische Republik von 1931 anerkannt, und zum ersten Mal in den Parlamentswahlen vom November 1933 ausgeübt. Dezember 1934, zwei Monate vor einer Parlamentswahl in der Türkei, erhielten Frauen in der Türkei das aktive und passive Wahlrecht.

Januar 1944 enthielt das Frauenwahlrecht: Am 21. Februar 1971 wurde nach einer erfolgreichen Volksabstimmung das Frauenstimmrecht in der Schweiz auch auf Bundesebene eingeführt. 1959 hatte die Mehrheit der wahlberechtigten Männer das Frauenwahlrecht noch abgelehnt. In Europa wurden erste Stimmen nach politischer Partizipation von Frauen während der Französischen Revolution laut, als Olympe de Gouges 1791 die Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin veröffentlichte. Auch während der Revolutionen von 1831 und 1848 forderten Französinnen ihr Recht zu wählen. In einigen mediterranen Ländern kamen die ersten Forderungen nach 1900, teilweise erst nach dem Ersten Weltkrieg auf.

In Großbritannien setzte sich die Suffragettenbewegung im frühen 20. Jahrhundert für das Frauenwahlrecht und für allgemeine Frauenrechte ein. Erstarken von Frauenbewegungen, die nicht nur bürgerliche, sondern auch politische Rechte erstrebten. In den osteuropäischen Ländern, die von Russland, Österreich und Preußen beherrscht waren, konnte sich keine eigenständige Frauenbewegung entwickeln. Kampf um nationale Unabhängigkeit hatte Priorität. In allen Ländern erhoben Frauen ihre Forderungen zuerst in Zeitungen und eigenen Mitteilungsblättern. Später griffen sie auf klassische Elemente des Lobbyismus und der Öffentlichkeitsarbeit zurück wie Petitionen und Gesetzesinitiativen.

Frauenrechtlerinnen in protestantischen Ländern engagierten sich sehr im Sammeln von Unterschriftslisten. So konnte 1907 die Frauenwahlrechtsvereinigung in Island 11. Schweiz benutzte in den 1920er Jahren moderne Werbeträger wie Film und Leuchtreklame. Weiter war es beliebt, Alltagsgegenstände wie Fingerhut, Bleistift, Geschirr oder Taschenspiegel mit der Forderung nach dem Frauenwahlrecht zu versehen.