Die römische Republik PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Zur Navigation springen Zur Suche springen Als Epoche der Römischen Bürgerkriege werden die Jahre zwischen 133 und 30 v. Die Krise der Römischen Republik hatte ihre Ursache paradoxerweise hauptsächlich in den die römische Republik PDF Erfolgen.


Författare: Ingemar König.
Die römische Republik zählt zu den interessantesten Kapiteln, die die historische Disziplin zu bieten hat: Die spannende Erfolgsgeschichte eines kleinen staatlichen Gebildes, das sich zu einem Weltreich entwickelte. Dieses Buch konzentriert sich auf die politische Entwicklung des römischen Staates und bietet so einen kompakten und fundierten Abriss seiner Geschichte von der legendären Gründung Roms 753 v. Chr. bis zur Herrschaftsübernahme des Augustus 27 v. Chr., mit der das Ende der »libera res publica« endgültig besiegelt war.

Die Zeit der Bürgerkriege begann im Jahr 133 v. Versuch des Volkstribunen Tiberius Sempronius Gracchus, eine Landreform durchzusetzen. Agrargesetze sollten die Macht der Großgrundbesitzer beschränken und die Lage der Kleinbauern und städtischen Proletarier verbessern. Tiberius’ jüngerer Bruder Gaius Sempronius Gracchus mit Unterstützung der Equites, des römischen Ritterstands, genügend politisches Gewicht, um die Arbeit seines Bruders fortsetzen zu können.

Er unternahm einen erneuten Anlauf, das Agrarproblem zu lösen. In Opposition zu Gaius formierte sich hinter Konsul Lucius Opimius eine Gefolgschaft von unzufriedenen, teils gewaltbereiten Optimaten. Die Optimaten hatten sich vorerst durchgesetzt, aber sie hatten auch ein Moment der Gewalttätigkeit in die römische Innenpolitik eingeführt, das sich schließlich gegen sie selbst wenden sollte. Feldherr Gaius Marius zum Konsul gewählt, ein Vertreter der Popularen und Anhänger der Ideen der Brüder Tiberius und Gaius Gracchus.

Krieg gegen König Jugurtha von Numidien und in den Jahren 102 und 101 v. Er war der erste Römer, der mehrmals hintereinander das Konsulat bekleidete. Diese Verletzung des Annuitätsprinzips verlieh ihm nahezu diktatorische Macht, schwächte aber die Verfassungsordnung der römischen Republik. Gesetze und Regeln wurden zunehmend den Nützlichkeitserwägungen der jeweiligen Machthaber untergeordnet. Als Politiker setzte Marius eine Heeres- und Agrarreform durch: An die Stelle des bisherigen Bürgeraufgebots trat ein Berufsheer, in das auch Angehörige des Proletariats aufgenommen wurden. Die Veteranen hatten nach Ableistung ihrer Dienstzeit Anspruch auf ein Stück Ackerland, das dem ager publicus, dem römischen Staatsland, entnommen wurde.