Die operationale Definition PDF

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Författare: Jürgen L. Rössler.
Ausgehend von P. W. Bridgmans in hohem Maße klärungsbedürftiger Bestimmung der operationalen Definition steht die Beantwortung von zwei Fragen im Zentrum der Untersuchung. Erstens: Wie sind operationale Definitionen – insbesondere als Begriffsbestimmungen in den empirischen Sozialwissenschaften – typischerweise strukturiert bzw. welche Strukturvarianten lassen sich unterscheiden? Zweitens: Woher stammen die Informationen bzw. welche Gültigkeit können die Informationen beanspruchen, die in diesen Definitionen mitgeteilt werden?
Aus dem Inhalt: Dreifache Bestimmung der operationalen Definition Klassifikation verschiedener Varianten der operationalen Definition Einteilung von numerischen Indikatoren – Klassifikation von Dispositionen bzw. Dispositionsprädikaten.

Begründung: Viele unbelegte Fehlinformationen, besonders in der Einleitung. Auf der Diskussionsseite befindet sich ein besserer Einstieg. Indikatoren stellen innerhalb der empirischen Sozialforschung eine begrenzte Stichprobe aus der Menge derjenigen empirisch prüfbaren Sachverhalte dar, welche ein theoretischer Begriff durch seine Bedeutung abdeckt. Die so ausgewählten Sachverhalte sollen also möglichst für den Bedeutungsumfang des Begriffs repräsentativ sein und durch ein angebbares Messverfahren empirisch gemessen werden können. Man kann demnach auch sagen, dass die Indikatoren für den jeweiligen Begriff eine „operationale Definition“ liefern. Milton Rokeach eine Liste von Testfragen entwickelt, womit Indikatoren wie geistige Geschlossenheit, ein rigider und autoritätsgeneigter Denkstil sowie Intoleranz einer getesteten Person ermittelt werden sollen. Der Begriff kann „unterdefiniert“ sein, d.

Begriff wird dann inhaltlich auf das Einhalten der Messregel reduziert. Begriff schwingen noch Bedeutungsnuancen mit, die durch seine Messregeln gar nicht abgedeckt sind. Aussagen in Anspruch genommen, welche sie sachlich nicht leisten kann. Damit stehen die Gültigkeit oder Validität der Indikatoren in Frage. Es müssen zwecks Operationalisierung also Messregeln angegeben werden. Der jeweilige Wert einer Variablen für einen bestimmten Sachverhalt heißt ein Datum.

Daten werden also durch quantitative Messungen produziert. Man kann die Beschreibung von konkreten Sachverhalten durch Einordnung in bestimmte Kategorien auch als Grenzfall einer „qualitativen“ Messung verstehen. Daten sind nur dann theorierelevant, falls sie solche Indikatoren messen, die in einer angebbaren Beziehung zu der Theorie bzw. Hypothesen stehen, die man überprüfen bzw. Manche Forscher verwenden teilweise auch Sachverhalte, als wenn sie Indikatoren darstellten, obwohl sie streng genommen nicht unter die Begriffe der von ihn angewandten Theorie fallen. Beispiel: Für „Arbeitszufriedenheit“ wird als Indikator „Fehlzeiten“ herangezogen.