Der bürgerliche Materialismus und seine Gegenspieler PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Der bürgerliche Materialismus und seine Gegenspieler PDF. Zur Navigation springen Zur Suche springen Die Philosophie des 19. Jahrhunderts wird häufig als eine Philosophie nach Immanuel Kant bezeichnet. Kaum einer der ihm nachfolgenden Philosophen konnte sich der Auseinandersetzung mit dem Werk Kants entziehen.


Författare: Meinhard Creydt.
Bürgerliche Materialisten beziehen sich auf »ihren« Arbeitsplatz, »ihren« Betrieb sowie auf das Florieren »unserer« Wirtschaft als Bedingung dafür, ihre Interessen zu realisieren.

Zum anderen kann man die Positivisten und Materialisten mit einer sehr starken Wissenschaftsorientierung als Nachfolger des Empirismus betrachten. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts bilden sich mit dem Psychologismus, der geisteswissenschaftlichen Philosophie und der Lebensphilosophie neue Positionen heraus, die modernere gesellschaftliche bzw. Aspekte in den Vordergrund stellen, dabei aber zumeist eine große Distanz zu Kant aufweisen. Jahrhundert auch noch die Weiterentwicklung der Hermeneutik von Schleiermacher über Droysen bis hin zu Dilthey sowie die neu entstehende Philosophie der Werte, die bei Marx und Nietzsche ihre eigene Ausprägung fand und vor allem in der Südwestdeutschen Schule des Neukantianismus eine besondere Rolle erlangte. Die Romantik ist als Gegenbewegung zur vernunftbetonten Zeit der Aufklärung zu verstehen.

Bei Vernunft und Wissenschaftlichkeit kommen Gefühl, Harmoniebedürfnis und die Sehnsucht nach einer heilen Welt zu kurz. Zeitgenosse Kants und damit der Aufklärung, als erklärter Kritiker der Vernunftphilosophie aber ein Vorläufer der Romantik. Kirche und schließlich ein mystisches Eigenleben im Glauben. Hegel noch Fichte der Romantik zuzurechnen sind.

Sie sind in ihrer philosophischen Stellung so eigenständig und exponiert, dass sie ausdrücklich einen eigenen Abschnitt in der Philosophiegeschichte haben sollten. Vernunft des Subjekts die Materie, der Geist und die Ideen als objektive Wirklichkeit entstehen. Die Welt außer uns sei ausschließlich Produkt unserer Vorstellungen. Dieser dreischrittige Prozess ist bereits die Dialektik, wie sie sich bei Hegel als Grundlage der geschichtlichen Entwicklung findet. Ich erkenne Silber, unterscheide es von Gold und finde für beides den Begriff des Metalls als gemeinsamen Wesens. Fichte aus dem Erkenntnisgrund ‚Ich bin Ich‘. Ich der Natur bei Fichte wird bei Schelling zu einer außerhalb des Menschen existierenden Welt.